B-Bodys

Die Bezeichnung B-Body steht für eine volle Gehirn-Implantation in einen neuen künstlichen Körper. Der künstliche Körper wird hierbei B-Body genannt. Im Volksmund auch Cyborg. Der neue Körper besteht vollständig aus Hydraulik, Motoren und anderen technologischen Geräten. In diesen Körper wird das Gehirn und ein Teil der Wirbelsäule, mit künstlichen Nervensträngen, implantiert. Der neue Körper übernimmt von dann an, alle lebenswichtigen Funktionen, um das Gehirn am Leben zu halten. Der alte Körper ist nun nicht mehr von Belang und kann weggeschmissen oder verkauft werden. Einige Personen, die es sich leisten können, legen ihren alten Körper auf Eis. Er wird später vielleicht wieder benutzt, wenn die Person keine Lust mehr auf ihren B-Body besitzt.

Es gibt viele Vorteile an einen B-Body. Als erster Stelle liegt die Möglichkeit, körperliche Vorteile gegenüber anderen zu verschaffen. B-Bodys sind schließlich Maschinen, die hohen Belastungen aussetzen werden können. Außerdem ist ihre Langlebigkeit ein großer Vorteil. Die Technik und Mechanik eines B-Bodys kann ohne Wartung 300 Jahre alt werden. Mit regelmäßiger jährlicher Wartung, sogar 600 Jahre.

Ein weiterer Vorteil eines B-Bodys ist, das Cyberware, die sich der Träger einbauen lässt, keine Punkte seiner Essens kosten. Auch einen Arzt muss man nicht mehr bezahlen, da es sich hierbei nicht um eine Operation handelt, sondern um einen mechanisch, elektronischen Einbau. Dafür hält dann ein Techniker die Kralle auf, der aber meistens billiger als ein Arzt ist.

Einer der größten Veränderungen ist, das der Träger seine gesamten Lebenspunkte verliert. Diese werden durch Konstruktionspunkte (Kep) ersetzt. Sie sind zahlreicher als die Lebenspunkte von Lebewesen und können sich durch Nanoiten oder durch einen Techniker „reparieren“.

In Zukunft wird der Träger nie wieder Bioware nutzen können. Diese Ausrüstung benötigt Blut als Nährflüssigkeit, die der B-Body nicht bieten kann. Magie die sich auf die körperlichen, technischen Attribute und Werte des B-Bodys verändern, können ebenfalls nicht genutzt werden. Sprüche die sich destruktiv auf den Körper des B-Bodys auswirken oder das Bewusstsein und Denken des Gehirnes verändern, wirken natürlich immer noch.

Chirurgische Umwandlung zu einen B-Body

Um von einem lebenden Wesen zu einer, „fast“ vollständigen, Maschine zu werden, muss das Gehirn und ein kleiner Teil der Wirbelsäule entnommen werden. Diese Operation und die spätere Einpflanzung in den neuen Körper, übernimmt ein Arzt mit der Fertigkeit „Meditech-Chirurgie“. Es handelt sich um einen Cyberwareeingriff mit der Chirurgiestufe von 3. Die Implantation in einen neuen Körper, kostet den Patienten 17 Punkte seiner Essenz. Verluste der Lebenspunkte haben auf den B-Body keine Auswirkung. Beim Umbau verliert der Patient seinen Körper und somit auch alle körperlichen Attribute, Cyberware und andere Vor- und Nachteile, die auf seinen Körper bezogen waren. Nur Cyberware und Genware, die in das Gehirn eingebaut bzw. auf das Gehirn bezogen sind, behält der Patient. Nach der Implantation in einen künstlichen Körper und dem ausheilen der Wunden, muss sich der Träger des B-Bodys erst einmal an seinen Körper gewöhnen, was 5 Monate beansprucht. In dieser Zeit wird auch festgestellt wie sich der künstliche Körper auf die Psyche des Wesens auswirkt. Am Ende jeden Monats muss die Person einen Erfolgswurf für „Intelligenz“ würfeln. Misslingt der Wurf, so erhält die Person eine zufällig ausgesuchte Geisteskrankheit. Misslingen alle Würfel, so kann die Person nicht in einen B-Body leben und wird wahnsinnig. Alle erworbenen Geisteskranken sind permanent und verfallen auch nicht, wenn der B-Body dann entfernt wird.

Der neue Körper

Der B-Body des Trägers ist völlig anders, als ein lebender Organismus. Das Gehirn befindet sich in einer Duranium verstärkten Behältnis, das es am Leben erhält. Die Lebensdauer des Gehirnes vervierfacht sich, innerhalb des Lebenserhaltungssystems des B-Bodys. Schmerzen werden nur noch als Druckstärken oder andere Werte registriert und nicht mehr als diese Wahrgenommen. Energie wird zu einem Lebenselixier und Nanoiten halten den Körper in Schuss. Zusätzlich muss jedoch der B-Body einmal in der Woche spezielle Nahrung zu sich nehmen (20 C), aus der ein künstliches Verdauungssystem das Gehirn mit lebenswichtigen Stoffen versorgt. Erhält er nicht diese spezielle Nahrung, kann er auch normale Nahrung zu sich nehmen. Dann jedoch einmal jeden Tag.

Technisch gesehen, erhält der Besitzer eines B-Body, den gleichen Körper wie ein Droide (natürlich ohne Gehirn). Der Träger besitzt also die gleichen Möglichkeiten seinen Körper nach seinen Wunsch bauen zu lassen, wie es bei einen Droiden möglich ist. Er kann zwischen der Droidenstufe 1 bis 6 wählen. Die Wahl der Stufe 0 ist nicht möglich. Natürlich besitzt ein B-Body nicht die Möglichkeit alle seine Hände, bzw. Waffen gleichzeitig ohne Modifikation zu benutzen, wie es ein Droide kann. Dazu ist das Gehirn nicht in der Lage.

Für die Konstruktion eines B-Body wählt der Charakter zuerst eine Körperform aus. Die Handheldversion kann dabei nicht gewählt werden.

Danach wird die Droidenstufe ausgesucht, von der die Höhe der Attribute abhängig ist. Dabei werden die Grundwerte des Charakters durch die neuen Werte ersetzt. Der Charakter behält dabei die Attribute Intelligenz (Int), und Charisma (Cha). Die Konstruktionspunkte, die Bewegungsweite und die Trag- und Hebekraft wird wie bei einen Droiden berechnet.

Wie bei einen Droiden, ist es möglich durch ein Tunning einige Werte an zu heben.

Für Beispiele gelten alle Droiden die im Kapitel „Droiden“ beschrieben sind, mit der Ausnahme das natürlich der B-Body ohne künstliches Gehirn und Fähigkeiten geliefert wird. Es ist jedoch von einigen Personen bekannt, die sich zum künstlichen Körper noch eine Droiden-Intelligenz einbauen ließen. Damit war es diesen Individuen möglich auch im Schlaf noch Tätigkeiten auszuüben und auch auf die Fähigkeiten des Droiden zurückzugreifen.

Der Schlafmodus des B-Body

Was ein Droide nicht besitzt, ist der Schlafmodus. Das Equialent zu dem Ruhemodus eines Droiden.

Der Schlafmodus, kommt mit einer eigenen Energieeinheit aus. Diese wird von dem Aktivmodus nicht angerührt. Dieser Modus versetzt den B-Body in einen absoluten Ruhezustand. Alle Systeme werden abgeschaltet, bis auf die Grundfunktionen der einfachen Sensorik und des Gehirnes. Angeschaltet werden kann der B-Body nur noch durch einen Schalter, der je nach Bauart, unter den Achseln, im Nacken oder an der Brust befinden kann. Im Ruhemodus kann der B-Body insgesamt 10 Jahre ohne zusätzliche Energie oder Nahrung überleben. Der Schlafmodus gilt als Notsystem, für den Fall, dass die Energieeinheiten des B-Bodys sich dem Ende zu neigen und es keine Auflademöglichkeit gibt.